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Die Fanprojekte

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Fanprojekte – eine große Chance

Bundesweite Tagung der Fanprojekte in Bochum
Bundesweite Tagung der Fanprojekte in Bochum

Im Jahr 2010 feiert das Nationale Konzept Sport und Sicherheit (NKSS) sein 17-jähriges Bestehen. Mit der damit einhergehenden Einrichtung der Koordinationsstelle Fanprojekte bei der dsj (KOS) brach für die immerhin seit den 1980er-Jahren arbeitenden Fanprojekte – das Fanprojekt Bremen wird im Jahre 2011 seinen 30. Geburtstag begehen – eine neue Zeitrechnung an. Durch die im NKSS festgelegten verlässlichen Finanzierungszusagen der öffentlichen Hand sowie des DFB und der DFL stieg die Zahl der Fanprojekte seit 1993 von einstmals 12 auf aktuell 47 Einrichtungen an, die an 42 Standorten arbeiten (siehe auch „Zahlen und Fakten“). Mit dieser seit der WM 2006 noch mal spürbar gewachsenen Zahl wird eindrucksvoll belegt, wie sehr sich dieser immer noch innovative Arbeitsansatz der zielgruppenorientierten Jugendarbeit im Feld der Jugendhilfe, aber auch darüber hinaus etabliert hat.
Zum mittlerweile siebten Mal veröffentlicht die KOS ihren Sachbericht zum Stand der sozialen Arbeit mit Fußballfans in Deutschland. In kurzer prägnanter Form stellen sich auf den folgenden Seiten die 47 Fanprojekte mit ihren jeweiligen lokalen inhaltlichen Schwerpunkten vor und vermitteln so einen Eindruck der vielfältigen Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten durch die pädagogische Fanarbeit. Bei aller strukturellen Vergleichbarkeit besitzt jede Fanszene mit dem jeweils dazugehörigen Umfeld aus Verein, Polizei, Stadt, Politik und Jugendhilfe ihre ganz spezifischen lokalen Merkmale. Dementsprechend vielfältig sind die Initiativen der Fanprojekte vor Ort, wobei die konzeptionellen Grundlagen, wie im NKSS festgelegt, überall gleich sind. In kritischer Begleitung der Fankultur und als kritische Lobby der jugendlichen Fans verstehen sich Fanprojekte zuallererst als anerkannte Instanzen der Interessenvermittlung. Die Arbeit zielt darauf ab, gewaltförmigem Verhalten sowie rassistischen oder rechtsextremistischen Einstellungen in der Fanszene zu begegnen bei gleichzeitigem Bemühen, die weiteren gesellschaftlichen Institutionen (Vereine, Polizei, Ordnungsdienste, Medien, Politik usw.) zu einem größeren Verständnis und Engagement für Jugend­liche zu bewegen.

Stärkung der Strukturen und Ressourcen

Letzteres scheint insbesondere bei DFB und DFL gelungen zu sein. Deren große Unterstützung für die Arbeit der Fanprojekte wird in den neuen Förderrichtlinien, die mit der Saison 2008/2009 in Kraft getreten sind, mehr als deutlich. Beide Fußballverbände erhöhten die Höchstfördersumme für ein lokales Fanprojekt auf 60.000 € – unabhängig von der Liga, in der der Bezugsverein zu Hause ist. Ein Signal, das bei Kommunen und Bundesländern hoffentlich weiterhin positiv aufgenommen und umgesetzt wird. Wir sind überzeugt, dass jeder Euro, der in diese Arbeit investiert wird, hervorragend angelegtes Geld für die Kinder und Jugendlichen der jeweiligen Kommunen und Länder ist, zumal jeder Euro über das Drittelfinanzierungsmodell auf drei Euro aufgestockt wird. Fanprojekte stellen oft die größten Jugendhäuser der Stadt dar, sie erreichen über das attraktive Medium Fußball auch noch Jugendliche, die von Regeleinrichtungen nur noch schwer oder gar nicht mehr angesprochen werden können.
Doch das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Realität der lokalen Fanprojekte einerseits durch oftmals viel zu hohe Erwartungen und andererseits durch strukturelle Defizite und personelle Unterbesetzung bestimmt wird. Es sind durchschnittlich weniger als zwei Hauptamtliche in den Fanprojekten angestellt, die es häufig jeweils mit Fanszenen zu tun haben, deren Zahl in die Tausende geht. Eine positive Entwicklung gibt es diesbezüglich aus Bayern zu berichten, wo es der KOS und den bayerischen Fanprojekten, unterstützt durch den Bayerischen Fußball-Verband und insbesondere dessen Vorsitzenden, Dr. Rainer Koch, gelungen ist, die Fördersumme des Landes Bayern um 50.000 € zu erhöhen. Diese Summe hat sich bei drei in Bayern arbeitenden Fanprojekten recht schnell relativiert, zumindest hat sich jedoch die Situation beim Fanprojekt Nürnberg strukturell ein wenig verbessert. Dort wurde auch mit Unterstützung des Vereins und der Stadt eine neue Personalstelle geschaffen. Nun können dort 2 Hauptamtliche auf 1,5 Stellen arbeiten, statt sich wie bisher eine Stelle zu teilen. Insgesamt gibt es aber an den meisten Standorten weiterhin deutlichen Entwicklungsbedarf. Zur Veranschaulichung: Das 1993 eingeführte Nationale Konzept Sport und Sicherheit (NKSS) geht modellhaft von drei hauptamtlichen Fachkräften plus einer Verwaltungskraft für ein Fanprojekt aus.
Perspektivisch ist es wichtig, die Handlungssicherheit der Fanprojekte zu stärken, die lokalen Rahmenbedingungen, dort wo notwendig, zu verbessern und den Begriff „Fanprojekt nach dem NKSS“ inhaltlich noch schärfer zu konturieren. Um dies zu erreichen, hat eine Arbeitsgruppe des KOS-Beirats unter Beteiligung von DFB, DFL, der Jugendministerkonferenz, der Sozialwissenschaften, der BAG-Fanprojekte, der dsj und der KOS ein Konzept für ein Qualitätssiegel für die Arbeit der Fanprojekte erarbeitet, das im Laufe des Jahres 2010 als Selbstverpflichtung der Fanprojekte eingeführt werden soll. So kann deutlich herausgestellt werden: „Nur wo Fanprojekt drauf steht, ist auch Pädagogik drin.“

Im Sportausschuss des Deutschen Bundestages: Michael Gabriel und Dr. Theo Zwanziger

Fußballverbände engagieren sich für Fanprojekte

Die große Unterstützung der Fußballverbände für die Arbeit der Fanprojekte wird in den neuen Förderrichtlinien von DFB und DFL, die mit der Saison 2008/2009 in Kraft getreten sind, mehr als deutlich. Beide Fußballverbände haben die Höchstfördersumme für ein lokales Fanprojekt auf 60.000 Euro erhöht, unabhängig von der Liga, in der der Bezugsverein zu Hause ist. Ein Signal, das bei Kommunen und Bundesländern hoffentlich positiv aufgenommen und umgesetzt wird. Wir sind überzeugt, dass jeder Euro, der in diese Arbeit investiert wird, hervorragend angelegtes Geld für die Kinder und Jugendlichen der jeweiligen Kommunen und Länder ist, zumal jeder Euro der Fußballverbände über das Drittelfinanzierungsmodell auf drei Euro aufgestockt wird.

Fanprojekte leisten in den Städten wichtige Beiträge zur Jugendarbeit, da sie Treffpunkte und Freizeitaktivitäten anbieten und über das attraktive Medium Fußball auch Jugendliche einbinden, die von den Regeleinrichtungen nur schwer oder gar nicht erreicht werden können. Das dar jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Realität der lokalen Fanprojekte oft durch viel zu hohe Erwartungen auf der einen und strukturelle Defizite und personelle Unterbesetzung auf der anderen Seite bestimmt wird. Es sind durchschnittlich weniger als zwei Hauptamtliche in den Fanprojekten angestellt, die es aber häufig mit Fanszenen zu tun haben, deren Zahl in die Tausende geht. An dieser Stelle gibt es also noch deutlichen Entwicklungsbedarf, zumal das 1993 eingeführte Nationale Konzept Sport und Sicherheit (NKSS) modellhaft von drei hauptamtlichen Fachkräften für ein Fanprojekt ausgeht.

Um die Handlungssicherheit der Fanprojekte nach dem NKSS zu stärken, die lokalen Rahmenbedingungen, wo notwendig, zu verbessern sowie den Begriff „Fanprojekt nach dem NKSS“ inhaltlich noch schärfer zu konturieren, hat eine Arbeitsgruppe des KOS-Beirats unter Beteiligung von DFB, DFL, der Jugendministerkonferenz, der Sozialwissenschaften, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte, der dsj und der KOS ein Konzept für ein Qualitätssiegel für die Arbeit der Fanprojekte erarbeitet, das im Laufe des Jahres 2009 als Selbstverpflichtung eingeführt werden soll. Über dieses Qualitätssiegel soll klargemacht werden: Nur wo Fanprojekt nach dem NKSS draufsteht, ist auch Pädagogik drin. Nur dort können langfristige und stabile Prozesse in der jugendlich dominierten Fanszene in Gang gesetzt werden, die zu einer Stärkung der positiven Fankultur beitragen.

Gemeinsame Veranstaltung von DFB, DFL und KOS

Repression ist nicht die Lösung

Die Fanprojekte beobachten mit einiger Sorge negative Entwicklungen innerhalb der Fankultur: Unter dem Einfluss der wachsenden Spannungsfelder einer zunehmenden Kommerzialisierung des Fußballs (Stichworte: Zerstückelung der Spieltage, Verkauf der Namensrechte der Stadien) sowie einer mehrheitlich immer noch restriktiv vorgehenden Polizei werden jene Kräfte in den Kurven stärker, die gewalttätige Auseinandersetzungen suchen. Diese sind zwar (noch) deutlich in der Minderzahl, jedoch stellt diese Entwicklung wichtige Fragen an alle beteiligten Organisationen, auch an die Fanprojekte und die Polizei. Die Antworten sind unserer Einschätzung nach nicht in einer Verstärkung repressiver Maßnahmen zu suchen.
Für viele jugendliche Fußballfans gerade aus der Ultra­szene stellt der zwangsläufige Kontakt zur Polizei im Rahmen von Fußballspielen eine regelmäßige und negative Erfahrung dar. Leider werden die Fanszenen vielerorts noch undifferenziert als Problemgruppe betrachtet und dementsprechend behandelt (etwa durch sogenannte „wandernde Kessel“ vom Bahnhof zum Stadion und zurück begleitet). Dies hat zur Verhärtung des Feindbildes Polizei in größer werdenden Teilen der Fanszene beigetragen. Die Fanprojekte stellen in ihrer Praxis fest: Je kommunikativer, transparenter und differenzierter die Einsätze durchgeführt werden, desto höher die Akzeptanz polizeilichen Einsatzhandelns und ganz generell der Institution Polizei bei den Jugendlichen. Aus diesem Grund hat die KOS den bei der Bundeskonferenz in Dresden 2007 eingeleiteten Prozess eines engeren und strukturierten Dialogs zwischen Fanprojekten und Polizei noch einmal intensiviert. Auch die von Prof. Dr. Gunter A. Pilz initiierten Zukunftswerkstätten mit Beteiligung von Fans, Fanprojekten, Vereinen und Polizei haben dazu beigetragen, dass sich an einigen weiteren Standorten die örtliche Polizei an den guten Erfahrungen des Hannoveraner Kommunikations- und Konfliktmanagerkonzepts orientiert.
Mit Sorge betrachtet die KOS jedoch die mediale Instrumentalisierung von gewaltträchtigen Vorfällen u. a. durch Vertreter der Polizeigewerkschaften wie auch zunehmend der Politik. Dies trägt zu einer weiteren Verschärfung der Konflikte bei. Aus unserer Sicht unverständlich ist etwa die Forderung nach einer Abschaffung der Stehplätze – eine Maßnahme, die nur geeignet ist, Fronten zu verhärten, statt zu einer Lösung beizutragen, da so undifferenziert alle Fans sozusagen in Sippenhaft genommen werden. Die Fanprojekte wissen aus Erfahrung, dass man der negativen Entwicklung im Bereich Gewalt nur gemeinsam mit den Fans etwas Substanzielles entgegensetzen kann. Das macht die Vermittlerrolle der Fanprojekte so unverzichtbar.

In Klagenfurt bei der Euro 2008

Fanarbeit in Krisenzeiten

Seit dem Report Fanprojekte 2009 – Sachbericht zum Stand der sozialen Arbeit mit Fußballfans sind die Fanprojekte in Trier und Plauen sowie das Sonderprojekt beim Fanprojekt Berlin mit dem BFC Dynamo hinzugekommen. Nachdem im Jahr 2008 das Land Sachsen endlich in die Förderung der Fanprojekte eingestiegen ist, zog 2009 mit Baden-­Württemberg das letzte Bundesland nach. Somit kommen dort die schon bestehenden Fanprojekte in Karlsruhe und Mannheim erstmals in den Genuss von Landesgeldern. Inzwischen scheint es auch bei der Stadt Stuttgart endlich ein Umdenken zu geben, es mehren sich die Anzeichen, dass man die große Chance eines sozialpädagogischen Fanprojekts und die mit der Drittelfinanzierung einhergehenden Finanzmittel von DFL und Land Baden-Württemberg nutzen möchte. Nach jahrelanger Beratungstätigkeit durch die KOS steht man kurz davor, ernsthaft ein Fanprojekt einzurichten. Ein Konzept, in dem auch der Bedarf deutlich nachgewiesen wurde, liegt schon seit Längerem vor, zudem fordern die Fanszenen von Kickers Stuttgart und des VfB Stuttgart mit Nachdruck ein Fanprojekt, ebenso beide Vereine wie auch große Teile der Polizei.

Am Beispiel Erfurt lässt sich eine zukünftige Problematik für die Neueinrichtung von Fanprojekten skizzieren. In der thüringischen Landeshauptstadt ist es in den letzten 15 Jahren trotz intensiver Beratung durch die KOS nicht gelungen, ein Fanprojekt zu installieren. Gleichzeitig haben sich die Problemlagen in der Fanszene in puncto Gewalt und Rassismus weiter zugespitzt, was zu einer Reihe von negativen öffentlichkeitswirksamen Vorfällen geführt hat. Nun gibt es seit dem Jahr 2009 endlich einen Beschluss des Stadtrates zur Einrichtung eines Fanprojekts, der aber schwierig umzusetzen ist, weil der kommunale Haushalt kein Spielraum hat. Dank der Initiative des Bremer Profis und Ex-Erfurters Clemens Fritz, der eine Anschubfinanzierung für ein Fanprojekt in Erfurt ankündigte, ist nun (Stand: Mai 2010) doch wieder Bewegung in die Sache gekommen. Womöglich steht man auch in Erfurt vor dem Beginn einer neuen Ära, nämlich einem nicht nur dort vielfach gewünschten sozialpädagogischen Fanprojekt. Doch insbesondere die finanzielle Problematik bleibt natürlich bestehen. Grundsätzlich steht zu befürchten, dass die Finanzengpässe vieler kommunaler Haushalte die Einrichtung neuer Fanprojekte erschweren werden. Die Fanprojekte zählen zu den sogenannten „freiwilligen Leistungen“ der Kommunen, die vielerorts schon an der Aufrechterhaltung der gesetzlich zu garantierenden Leistungen scheitern. Aus diesem Grund wäre es zu begrüßen, wenn die Finanziers der Fanprojektarbeit sich über mögliche Optimierungen der Fanprojektförderung verständigen könnten. Natürlich nur unter der prinzipiellen Voraussetzung, Kommunen und Bundesländer – auch finanziell – nicht aus der Verantwortung zu entlassen.

Fanprojekte als große Chance

Mit der Einrichtung eines Fanprojekts steigen die Aussichten, die vielfältigen positiven Potenziale der jugendlichen Fankultur für die Jugendlichen selbst, aber auch für die Gesellschaft und den Fußballsport zu nutzen. Das ist im Kern die große Chance, die mit einem Fanprojekt verbunden ist. Betrachtet man die großen Fußballnationen der Welt, so stellt genau dies die Einzigartigkeit der hiesigen Herangehensweise dar. In England können es sich Jugendliche und weniger gut Verdienende wegen der hohen Eintrittspreise kaum noch leisten, Fußballspiele live zu besuchen. In Italien wurde die Fankultur von Vereinen nie konstruktiv eingebunden, sondern ausschließlich repressiv bekämpft, was zu massiven Problemen mit Gewalt und Rassismus geführt hat. In Deutschland hingegen tragen die vielen jugendlichen Fans auf den Stehplätzen der Stadien mit ihrem kreativen Support zur hohen Attraktivität des Fußballs und den entsprechenden Zuschauerzahlen bei. Glücklicherweise sieht das der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Dr. Theo Zwanziger, ebenso und zeigt sich als großer Unterstützer der Fanarbeit. „Wenn es die Fanprojekte nicht schon gäbe, müssten sie erfunden werden!“, so seine entsprechende Aussage im November 2008 im Sportausschuss des Deutschen Bundestages.
Erfunden sind die Fanprojekte nun schon seit Längerem, aber solch ein System darf nicht im Stillstand verharren. Seitens der Fanprojekte wird mit dem Qualitätssiegelverfahren ein großer Schritt getan. Seitens der Geldgeber und der öffentlichen Meinung erhoffen wir uns gleichfalls eine weitere Stärkung des Systems der sozialen Arbeit mit Fußballfans.

© 2009 Koordinationsstelle Fanprojekte | Impressum

Fanguide WM2010

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