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Internationale Fanarbeit

Fanbetreuung bei der EM2008 in Wien
Fanbetreuung bei der EM2008 in Wien

Für viele Fußballfans weltweit sind Reisen zu Welt- und Europameisterschaften, aber auch zu internationalen Spielen ihrer Vereine, ein Höhepunkt ihrer Fankarriere. Unter allen Jugendkulturen stellen Fußballfans wohl die mit Abstand mobilste Gruppierung dar. Gerade bei den medial vielbeachteten internationalen Turnieren wird das Verhalten von Fußballfans als Botschafter ihres Landes genau unter die Lupe genommen.

Seit 1988 versuchen die Fanprojekte in Deutschland die Rahmenbedingungen für Fußballfans bei großen internationalen Ereignissen positiv zu beeinflussen. Mit der einfachen Formel „Wer als Gast behandelt wird, verhält sich auch gastfreundlich“ bemühen sich Fanprojekte, Organisatoren und Verantwortliche davon zu überzeugen, Fußballfans nicht ausschließlich als ein Sicherheitsproblem wahrzunehmen.

Spätestens seit der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich ist die Bedeutung einer Internationalisierung der Fanarbeit auch bei den Fußballverbänden unstrittig. Im Jahr 2000 gründete die KOS gemeinsam mit der Football Supporters Federation (FSF) aus England, Euro-Support aus den Niederlanden und dem Progetto Ultra aus Italien eine gemeinsame Arbeitsplattform, um den neuen Anforderungen einer grenzüberschreitenden Fanarbeit gerecht werden zu können: Football Supporters International (FSI)

FSI ist im Jahr 2008 in einem von ihr selbst initiierten und unterstützten Prozess auf dem ersten europäischen Fankongress in London in Football Supporters Europe (FSE), einer authentischen und demokratisch organisierte Fanorganisation, aufgegangen. Das erfahrene Netzwerk der internationalen Fanbotschaften ist nunmehr in einer semiautonomen Abteilung von FSE organisiert.

Mehr hierzu findet sich auf der Webseite von Football Supporters Europe (FSE).

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