Home  Newsarchiv  2011  (06.06.2011) Sensation in Berlin: Sonnenschein beim Fanfinale 

6. Jun 2011

Sensation in Berlin: Sonnenschein beim Fanfinale

Der wahre Grund zum Feiern bestand natürlich nicht darin, dass nach einigen kühlen und verregneten Jahren zum Fanfinale endlich mal wieder die Sonne schien. Sondern das 20-jährige Jubliäum des Fanturniers der Fanprojekte in der Berliner Jungfernheide war der Anlass. Wir blicken zurück auf ein gelungenes Wochenende, das dann doch nicht ganz ohne Gewitter abging.

Das beliebte Turnier wurde, wie es sich gehört, am Pokalwochenende der Männer in Berlin ausgetragen. Die Kollegen des Fanprojekts vor Ort hatten selbstverständlich auch dieses Jahr die Federführung übernommen und leiteten souverän durch den Tag. Hier sollte gleich erwähnt werden, dass bei allen Unvorhersehbarkeiten, wie etwa das zu späte Eintreffen von angemeldeten Mannschaften, immer Lösungen gefunden wurden, um die Teams in das laufende Turnier zu integrieren. Insgesamt hatten sich 21 Jungen- und 9 Mädchenteams angemeldet, wobei sich Spielerinnen aus Rostock, Wolfsburg und Aachen zu einer Mannschaft zusammengeschlossen hatten, um am Turnier teilnehmen zu können – eine schöne Idee.

Pyrodiskussion und gute Innovationen

Zum Start des Turniers erschienen auch die einen oder anderen Kolleginnen und Kollegen etwas übernächtigt auf dem Platz, was auf die übliche ausgeprägte Feierlaune einiger Teilnehmer zurückzuführen war. Dass die Fans in diesem Jahr außerdem ihre Begeisterung mit pyrotechnischen Mitteln zum Ausdruck brachten führte, wie zu erwarten war, zu kontroversen Diskussionen.

Dank der hervorragenden Organisation verlief das gesamte Turnier jedoch völlig entspannt. Einzig das Team der Dresdnerinnen war ein wenig unter Zeitdruck, da am Abend das Relegationsspiel gegen Osnabrück im heimischen Stadion ausgetragen werden sollte. Die Abfahrtzeit war auf 15 Uhr angesetzt, um rechtzeitig in Dresden anzukommen. Super, dass trotz dieses wichtigen Heimspiels der Weg nach Berlin auf der Tagesordnung des Dresdner Fanprojektes stand.

Positiv fiel auf, dass das Fanprojekt Babelsberg in diesem Jahr sieben Asylbewerber im Team hatte (im letzten Jahr waren bereits zwei Spieler dabei) und das Fanprojekt Aachen mit den Schülern einer Förderschule am Turnier teilnahm. Vielleicht ja Ideen, die zur Nachahmung anregen.

Siegreiche Teams aus Aue und Leipzig

Gegen 17:30 Uhr standen die Gewinner des 20. Fanfinales fest. In diesem Jahr spielten die Jungs aus Aue ein überragendes Turnier und landeten nach dem 9-Meter-Schießen verdient auf Platz 1. Die Bielefelder mußten sich mit dem 2. Platz zufrieden geben.  Im Finale der Mädchen standen sich Leverkusen und Leipzig gegenüber. Am Ende konnten sich die Leipzigerinnen durchsetzen.

Die Pokale wurden durch den DFB-Fanbeauftragten Gerald von Gorrissen überreicht. Die Fairnesspokale gingen an das Jungenteam aus Babelsberg und das Mädchenteam aus Leverkusen. Sie wurden überreicht von Jose Fernandez von der Firma Best und Herrn Hackbarth vom Arbeiter-Samariter-Bund Berlin. Die Torschützin des Tages war Jenny Stark aus Leipzig und der beste Torschütze wie schon im Jahr zuvor war Chamberlain aus Babelsberg.

Auch das Berliner Fanprojekt sollte in diesem Jubiläumsjahr nicht leer ausgehen und bekam aus dem West- und Nord-Verbund der Fanprojekte einen ordentlichen Geldbetrag als „Dankeschön“ überreicht. Also lasst es mal richtig krachen, Jungs, ihr habt es verdient!

Am Ende des Tages stand eine Dampferfahrt auf der Spree an. Trotz des heftigen Gewitters landeten alle wohlbehalten auf der „Eddyline“ und genossen die Sicht auf die Charlottenburger Gärten vom Wasser aus. Ein gelungener Abschluss nach einem guten und fairen Turnier zum Jubiläum des Fanfinales. Einen großen Dank dafür an die Berliner Kollegen!

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