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9. Jul 2012

Fazit der KOS zur Fanbetreuung

Das Fanbetreuungsteam
Das Fanbotschaftsteam vor seiner Unterkunft in Lwiw: Ingo Thiel, Martin Brochier, Martin Zajonc, Gerd Wagner, Nicole Selmer, Markus Mau, Günter Krause, Riccardo Baich, Matthias Stein, Artem Oksynyuk, Ralf Busch, Michael Gabriel und Volker Goll

Fußballeuropameisterschaft in der Ukraine und in Polen

Einige Tage nach dem Finale der Europameisterschaft ist die Zeit für den Blick zurück gekommen. Die KOS zieht ein positives Fazit, nicht nur für die eigene Arbeit vor Ort in Polen und der Ukraine, sondern auch aus den Rückmeldungen der Fans, die das Team in den vergangenen Wochen begleitet haben. Die EM war die mitunter schwierige Reise wert! Mit Blick in die Zukunft der Fanbetreuung bei internationalen Spielen ist jedoch klar: So kann es nicht weitergehen.

Die 14. Fußballeuropameisterschaft in der Ukraine und Polen, der ersten überhaupt in Osteuropa, war die nunmehr sechste internationale Fußballgroßveranstaltung, bei der die vielfältigen Bemühungen um gastfreundliche Rahmenbedingungen durch ein vom Veranstalter offiziell unterstütztes Fanbetreuungsprogramm zu einem großen Fußballfest beitrugen. Zehntausende Fans der teilnehmenden Mannschaften trafen in beiden Ländern auf eine Bevölkerung, die die Europameisterschaft nicht ablehnte, sondern größtenteils stolz war, Gastgeber zu sein und ihrerseits offen und interessiert auf die Fußballtouristen zuging.

In der Vorberichterstattung über beide Ausrichterländer dominierte ein vorurteilsbehafteter Blick. Korruption, Gewalt und Rassismus standen im Mittelpunkt. All diese Phänomene finden sich unbestritten in beiden Ländern, nicht nur im Fußball, dennoch konnte man im Vorfeld der EURO den Eindruck gewinnen, als gäbe es daneben kein anderes Thema. Dieser mediale Fokus war kein rein deutsches Phänomen, in England führte es sogar so weit, dass der ehemalige Nationalspieler Sol Campbell die Fans öffentlich aufrief, nicht zur Europameisterschaft zu fahren, wenn ihnen ihr Leben lieb sei.

Deutsche Fans in Kharkiv
Deutsche Fans in Kharkiv

Bis auf die Auseinandersetzungen rund um das Spiel Russland gegen Polen gab es jedoch so gut wie keine sicherheitsrelevanten Vorkommnisse in den Städten, dafür jedoch Millionen friedlich feiernder Fans in den Stadien und den Fanzonen. Das Spiel der Russen gegen die Polen in Warschau war historisch und politisch ungemein aufgeladen und hatte einzigartige Bedeutung bis tief in die gesellschaftlichen Debatte beider Länder. So war es unseres Erachtens kein Wunder, dass große Teile der polnischen Angreifer des Marsches der russischen Fans zum Stadion politisch motivierte nationalistische Gewalttäter waren und auch noch von rechtsnationalen Politikern dafür gelobt wurden. Die Ereignisse rund um diese Partie hatten aber keine spürbaren Auswirkungen auf nachfolgende Partien – schon im Stadion war die Stimmung der russischen und polnischen Fans davon geprägt, sich auf das Fußballspiel zu konzentrieren.

Unterm Strich war die Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine für die reisenden Fußballfans ein sehr schönes Turnier. Den größten Anteil daran hatten die Menschen in den beiden Austragungsländern, die sich als hilfsbereite Gastgeber/innen präsentierten und den Gästen aus ganz Europa freundlich und aufgeschlossen gegenübertraten.

Für deutsche Fans, die zur Europameisterschaft in die Ukraine fahren wollten, waren die Ausgangsbedingungen sicher so schwierig wie schon lange nicht mehr. Die schon erwähnte hysterische Berichterstattung, die an jene im Vorfeld der WM 2010 in Südafrika erinnerte, sowie wenige zuverlässige Informationen aus der Ukraine verunsicherten viele reisewillige Fans. Hinzu kamen objektiv schwierige Faktoren wie die Tatsache, dass die Ukraine kein EU-Land ist und noch dazu Außengrenze des Schengen-Raumes. Somit stellten schon die Bedingungen für die Einreise eine hohe Hürde dar. Rechtlich war es in der Theorie so gut wie nicht möglich, mit gemieteten Autos den Trip in die Ukraine anzugehen. Drei Wochen vor Beginn der EURO stellte beispielsweise die letzte der großen Autovermietungen aufgrund der nahezu unüberwindlichen bürokratischen Hürden die Vermietung von Autos in die Ukraine ein. Schließlich waren auch Probleme bei der Verständigung wie auch der Orientierung im Land vorauszusehen, da das kyrillische Alphabet doch eine gewisse Herausforderung darstellt.

Deutsche Fans in Lwiw/Ukraine
Deutsche Fans in Lwiw/Ukraine

Dass sich dennoch bis zu 15.000 deutsche Fans zu den Gruppenspielen nach Lwiw aufmachten, stellt wohl eine der größten positiven Überraschungen der EURO 2012 dar. Wir vermuten, dass für diese unvermutet hohe Zahl im Wesentlichen zwei Faktoren ausschlaggebend waren. Zum einen die guten sportlichen Auftritte der Nationalmannschaft seit der WM 2010, die vielfach große Hoffnungen auf den Europameisterschaftstitel geweckt haben. Aber auch die vielen positiven Erfahrungen, die Fans bei mindestens den letzten fünf Turnieren seit der WM 2002 in Japan und Südkorea gemacht haben, werden sicher eine Rolle gespielt haben. Gastfreundliche Rahmenbedingungen, zu denen auch das vom DFB finanzierte und von uns durchgeführte unabhängige Fanbetreuungsprogramm gehört; eine Bevölkerung, die das Turnier nicht ablehnt, und eine zurückhaltende, auf Kommunikation setzende Polizei sind offensichtlich Garanten für eine hohe Besucherzahl und eine sichere Durchführung.

Die deutschen Fans bei der Euro: Gekommen mit Sorgen, gegangen mit positiven Erfahrungen!

Die Fans aus Deutschland gehörten zu den reisefreudigsten aller teilnehmenden Nationen. Wir schätzen, dass bei den drei letzten Spielen in Lwiw, Gdansk/Danzig und Warschau jeweils bis zu 15.000 Fans aus Deutschland angereist waren. Nur die russischen, schwedischen und irischen Anhänger kamen in ähnlich großer Zahl in die Austragungsstädte. Bis auf wenige Ausnahmen war das Auftreten der deutschen Besucher in den Austragungsorten positiv und von Neugier auf die Städte und ihre Bewohner –natürlich auch auf die örtliche Kneipenlandschaft – geprägt. Die nicht optimalen Rahmenbedingungen in der Ukraine hinsichtlich der Reisemöglichkeiten im Land und der Übernachtungskapazitäten wurden oftmals durch persönliche Eigeninitiativen von Ukrainer/innen kompensiert. So fanden zum Beispiel viele Fans ohne Unterkunft über die Internetplattform „rooms for free“ (die wir auch über unsere Website bewarben) sogar kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten bei Privatfamilien, zu der dann meist noch eine intensive persönliche Betreuung kam.

Im Stadion von Lwiw
Im Stadion von Lwiw

Erfahrungen dieser Art gab es bei den drei Vorrundenspielen in der Ukraine deutlich häufiger als bei den beiden Finalspielen im doch insgesamt besser organisierten Polen. Insgesamt lassen sich die Rückmeldungen vieler Fans bei uns an der Fanbotschaft zusammenfassen mit: „Gekommen mit Befürchtungen und Sorgen, gegangen mit positiven Erfahrungen aus vorher zumeist unbekannten Ländern, die geprägt waren von vielen positiven Begegnungen mit den Menschen.“

Fans von Hannover 96, die im letzten Jahr ihre Mannschaft zum Europapokal ins ukrainische Poltawa begleitet hatten und von der dortigen Armut sehr berührt waren, sammelten für ein Waisenhaus. Sie nutzten das Spiel in Charkiw, um in Hannover gesammeltes Material direkt in Poltawa, das(160 km von Charkiw entfernt liegt, zu übergeben. Hierbei wurden sie vom Fanprojekt Hannover, aber auch unserer mobilen Fanbotschaft vor Ort unterstützt.

Auch im Stadion sorgten die Fans der deutschen Nationalmannschaft zumeist für eine positive Anfeuerung ihrer Mannschaft. Bedauerlicherweise wurden bei den ersten vier Spielen pyrotechnische Gegenstände angezündet, was für Spiele der Nationalmannschaft äußerst ungewöhnlich ist. Zwar geschah dies nicht in großen Mengen, dennoch trübte es den positiven Gesamteindruck.

Beeindruckend aber, wie die nahezu 15.000 deutschen Fans im Halbfinale in der zweiten Halbzeit ihre Mannschaft 25 Minuten am Stück mit „Super-Deutschland allez“ anfeuerten. Letzteres entwickelte sich während der Europameisterschaft zum häufigsten Gesang der deutschen Fankurve. Für Diskussionen in der Öffentlichkeit sorgte der stakkatohafte „Sieg!“-Sprechchor der deutschen Fans. So verständlich ein Unbehagen darüber ist, insbesondere wenn die Fußballspiele in einem während des Zweiten Weltkrieges von den Deutschen besetzten Land stattfinden, war es jedoch für viele Fans irritierend, wie sich Medien und Politik dieser Thematik verkürzt und skandalisierend annahmen. Diese Reaktionen reihen sich in eine Reihe von Erfahrungen vieler Fußballfans ein, dass Politik und Medien sich der Fankultur zumeist nur kurzfristig und unter negativen Vorzeichen zuwenden. Immerhin gehört dieser Sprechchor seit beinahe zwei Jahrzehnten zum Repertoire der deutschen Fans, ohne dass er seitdem breiter thematisiert worden wäre. Dennoch wäre es aus der Perspektive der KOS zu begrüßen, wenn nun eine Debatte angestoßen wäre, die den einen oder anderen Gesang aus der deutschen Fankurve thematisiert – dazu könnte auch das bei dieser EM wieder beliebte „Mexiko“ der „Böhsen Onkelz“ gehören. Diese Debatte müsste aber, um glaubwürdig zu sein, dringend von DFB, Fan Club Nationalmannschaft und den Nationalspielern aufgenommen werden. Eine hilfreiche Orientierung könnte hier das Agieren der Verantwortlichen beim SC Freiburg in den 1990er-Jahren sein, wo sich Trainer und Mannschaft im Dialog mit ihrer Fanszene kritisch zu diesem Sprechchor äußerten.

88-T-Shirt In Gdansk
In Gdansk

Rechte Fans

Die Anzahl rechtsgerichteter und nationalistischer Fans blieb deutlich unter den Befürchtungen, die im Vorfeld der Europameisterschaft vielfach geäußert wurden. Vereinzelt waren bei den Vorrundenbegegnungen in der Ukraine deutsche Fans mit T-Shirts einschlägiger Marken zu sehen. Insbesondere beim ersten Spiel in Polen, dem Viertelfinalwochenende gegen Griechenland in Danzig, fiel zudem eine Gruppe von ca. 50 Personen mit entsprechenden rechtsextremen Parolen negativ auf. Diese Gruppe blieb jedoch weitestgehend isoliert. Fans, die in der Nähe standen, distanzierten sich, andere blieben gleich auf Abstand.

Ein mehrfach fotografierter „Beleg“ für rechtsextremes Auftreten deutscher Fans in Lwiw war ein Mann mit „88“ auf dem Trikot und Keltenkreuzen am Arm. Ironischerweise stellte sich dieser als ungarischer Staatsbürger heraus, der noch dazu im diplomatischen Dienst angestellt war. Obwohl er von der Polizei gezielt angesprochen wurde, bestand er darauf, dieses Trikot zu tragen. Trotz vereinzelter Vorfälle dieser Art – eine geschlossene Gruppe oder gar „demonstrationsartige Umzüge“ mit rechtsradikalen Parolen, wie es in einer Zeitung hieß, hat es nicht gegeben.

Das Fanbetreuungsteam in Gdansk
Das Team der deutschen und italienischen Fanbotschaft in Warschau

Die Fanbetreuung der KOS

Nach mehr als zweijähriger Vorbereitungszeit wurde im Dezember 2011 mit dem Launch der Website www.fanguide-em2012.de der offizielle Startschuss für die Fanbetreuung der KOS und der Fanprojekte bei der EURO 2012 gegeben. Der große Wert unserer über viele Turniere erprobten Herangehensweise liegt in der Unabhängigkeit von verbandlichen und staatlichen Institutionen, die es ermöglicht, dass ausschließlich die Interessen der reisenden Fußballfans im Mittelpunkt unserer Anstrengungen stehen.

Die Website hat sich in kürzester Zeit zum wohl gefragtesten Informationsportal für Fans aus Deutschland entwickelt, die eine Reise in die Ukraine planten. Noch nie wurde die von uns zur Verfügung gestellte Möglichkeit, direkt mit uns in Kontakt zu treten, so häufig genutzt, um individuelle Fragestellungen konkret zu beantworten. Im Vordergrund standen insbesondere die großen Schwierigkeiten bei der Reiseplanung sowie bei der Suche nach bezahlbaren Unterkünften: Was muss ich alles organisieren, um mit einem gemieteten Wohnmobil in die Ukraine fahren zu können? Wie kann ich von Deutschland aus Züge in der Ukraine buchen? Wie kann ich in Charkiw einen Campingplatz finden? Diese und unzählige weitere Fragen wurden im Vorfeld der EM aber auch noch während des Turnieres beantwortet. Aufgrund dieser sehr praktischen Herangehensweise konnten wir Hunderte Fans ganz individuell beraten und unterstützen. So kooperierten wir beispielsweise mit der kleinen Reiseagentur gleisnost, die auf Zugfahrten nach und in Osteuropa spezialisiert war, um Züge in der Ukraine buchen zu können und die uns während des gesamten Turnieres unentgeltlich mit Tipps und Tricks versorgte.

Die mobile Fanbotschaft in Lwiw
Die mobile Fanbotschaft in Lwiw

Die mobile Fanbotschaft der KOS war wiederum an allen Austragungsorten die primär aufgesuchte Stelle, an die man sich mit seinen jeweils individuellen Fragestellungen wenden konnte. Aufgrund der von Anbeginn an sehr hohen Zahl an Besucher/innen mussten die im Vorfeld aufgestellten Besetzungspläne des Teams schon frühzeitig über Bord geworfen werden. Alle verfügbaren Streetworker des Teams arbeiteten im Grunde somit rund um die Uhr. Ob es nun darum ging, den Fans bei der Orientierung in der Stadt zur Seite zu stehen oder noch kurzfristig eine Übernachtungsmöglichkeit zu organisieren, die Fragestellungen waren äußerst vielfältig. Eine Dame mittleren Alters, die mit einer organisierten VIP-Reisegruppe unterwegs war, suchte beispielsweise die Fanbotschaft in Lwiw auf, um die besten Schuhläden zu erfragen. Auch hier konnte die Fanbotschaft aufgrund der Vernetzung in die Stadt hinein – hier zur städtischen OK-Chefin – natürlich helfen.

Den Mitarbeitern des Fanbotschaftsteams aus den Städten Jena, München, Rostock, Berlin, Gelsenkirchen, Hamburg und Frankfurt hat die Arbeit trotz aller Anstrengungen große Freude bereitet, wozu auch die vielen positiven Rückmeldungen der Fans, denen wir helfen konnten, beigetragen haben. Durch das aktive Verteilen unseres Fanmagazins HELMUT hatten die Teammitglieder quasi das Ohr am Puls der Fans und somit einen authentischen und guten Überblick über Probleme und Stimmungslagen der deutschen Anhänger. So konnte schon auf dem kurzen Dienstweg das eine oder andere Problem gelöste werden.

Von daher verwundert es nicht, dass sich HELMUT wie schon bei der WM 2010 in Südafrika zum großen Star der Fanbetreuung entwickelte. Der kleinen Redaktion mit Riccardo Baich, Nicole Selmer sowie  Layouter und Fotograf Ingo Thiel gelang es unter schwierigsten Bedingungen, zu jedem Spiel ein attraktives und hochaktuelles Magazin herzustellen. Über das Fanzine war es uns möglich, auf aktuelle Geschehnisse rund um die Spiele schnell zu reagieren. So blieben beispielsweise das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen oder die kleine Gruppe Rechtsextremer nicht unerwähnt, gleichzeitig wurde aber auch die großartige Unterstützung der Mannschaft wie auch die tolle Atmosphäre in den Städten gelobt.

Im Stadion von Warschau
Im Stadion von Warschau

Darüber hinaus war die Redaktion auch noch für die Aktualisierung der Website zuständig, was täglich mehrmals geschah. Damit bekamen Fans, die noch einen Trip planten, aktuelle Infos und die, die schon wieder zurück waren, hatten eine Möglichkeit, die EM trotzdem noch authentisch weiter zu verfolgen. HELMUT wurde jeweils vor Ort gedruckt, was auch jedes Mal trotz des engen Zeitplans pünktlich gelungen ist. Das konnte nur funktionieren, weil wir uns für die Kontakte zu den jeweiligen Druckereien auf unsere Netzwerkpartner vor Ort verlassen konnten. Dieses Netzwerk bestand zum großen Beispiel aus den Teams der stationären Fanbotschaften in den Austragungsorten, die von Expert/innen der jeweils örtlichen Fanszenen geleitet wurden. Diese Einbindung verdient aus unserer Perspektive deswegen eine gesonderte Wertschätzung, weil auch hier die Berichterstattung im Vorfeld suggerierte, die Fans in Polen und in der Ukraine seien überwiegend Gewalttäter und Rassisten. Wir hoffen, dass es über diese Kooperation im von der UEFA finanzierten und von Football Supporters Europe, FSE, umgesetzten „Respect Fanculture“-Programm gelungen ist, den Status von Fußballfans in diesen Ländern etwas zu verbessern. In Polen wurde das ja schon durch die Installierung von vier örtlichen Fanprojekten, die sich am deutschen Konzept orientieren, umgesetzt.

Denkanstoß

Auf viel Lob stieß unsere Broschüre „Denkanstoß“, die wir in großer Zahl an jedem Spielort verteilten. Diese nahm die belastete Vergangenheit zwischen Deutschland und den beiden Austragungsländern zum Anlass und versuchte den reisenden Fans den Besuch von Gedenkstätten nahezubringen, die in den Spielorten an die Gräuel des nationalsozialistischen Regimes erinnern.

Die Teams beim deutsch/dänischen Fanfreundschaftsspiel
Die Teams beim deutsch/dänischen Fanfreundschaftsspiel

Ein Höhepunkt besonderer Art stellte das Freundschaftsspiel zwischen dänischen und deutschen Fans dar, welches die dänische gemeinsam mit der deutschen Fanbotschaft anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des überraschenden dänischen Titelgewinns bei der EM 1992 in Schweden organisierte. Einen Tag vor dem „richtigen“ Spiel unterlagen im Polytechnika-Stadion, begleitet von einem großen Medieninteresse, tapfer kämpfende deutsche Fans den dänischen am Ende klar mit 2:8 Toren.

Kooperationen

DFB

In schon gewohnt zuverlässiger Manier gestaltete sich die enge Kooperation mit dem DFB. Weil dieses Mal nur wenige Fanbeauftragte der Vereine vor Ort im Einsatz waren, standen wir zudem auf Bitten des DFB den deutschen Fans auch im Stadion als offizielle Ansprechpartner zur Verfügung. Beispielsweise unterstützten zwei Mitarbeiter des Teams beim Spiel in Lwiw die Fans mit Bannern beim Einlass in der Kommunikation mit dem Ordnungsdienst, insbesondere beim Übersetzen der Aufschriften.

Football Supporters Europe (FSE)

Die Fanbetreuung bei der Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine wurde insgesamt von FSE organisiert. Die Fanbotschaften war ein Teil des Social Responsibility Programms der UEFA -„Respect Fan-Culture“. FSE gelang es trotz der kaum vorhandenen Unterstützung durch den ukrainischen Staat dennoch, auch in den vier Austragungsorten Donezk, Kiew, Lwiw und Charkiw stationäre Fanbotschaften zu installieren und Mitarbeiter/innen aus den lokalen Fanszenen für die Teams zu rekrutieren. Diese unterstützten die internationalen Fanbotschaften: Mobile Fanbotschaften aus 12 teilnehmenden Ländern (bis auf Griechenland und Portugal) standen „ihren“ Fans mit Rat und Tat zur Seite. Damit gab es bei der diesjährigen EM das bisher umfassendste Fanbetreuungsprogramm aller Zeiten, das unseres Erachtens auch ein Faktor für den umfassenden Gesamterfolg ist. FSE wurde die erfolgreiche Umsetzung dieses Programms durch eine nachhaltige und zuverlässige – auch finanzielle – Unterstützung der UEFA ermöglicht. Es bleibt zu hoffen, dass beim europäischen Fußballdachverband die Notwendigkeit dieser Arbeit auch in Zukunft gesehen wird. Ein tiefergehendes Verständnis von Fankultur und des Arbeitsansatzes der Fanbotschaften, das durch allen Abteilungen getragen wird, wäre aber dringend notwendig. Die nachhaltige Einbindung von Faninteressen in die Organisation des Fußballs an sich ist auch auf höchster europäischer Ebene nötig, um Fußball als Volkssport erhalten zu können und ihn nicht in Gänze den Vermarktungsinteressen zu unterwerfen.

Innenminister Friedrich an der mobilen Fanbotschaft in Gdansk
Innenminister Friedrich an der mobilen Fanbotschaft in Gdansk

ZIS/deutsche Polizeidelegation

Ähnlich zuverlässig gestaltete sich der regelmäßige Kontakt zur Delegation der deutschen Polizei vor Ort. In diesem Kontext ist besonders die beiderseitige Akzeptanz des jeweiligen Arbeitsauftrags hervorzuheben, die den gemeinsamen Austausch so reibungslos vonstatten gehen ließ.

Deutsche Botschaft/Konsulate/Auswärtiges Amt

Weiter etabliert hat sich die Kooperation mit den jeweiligen Botschaften oder Konsulaten der Bundesrepublik in den Austragungsorten wie auch den Mitarbeitern des Auswärtigen Amtes, die vor Ort im Einsatz waren. Hier wurde die schon in Südafrika geäußerte Wertschätzung unserer Arbeit gegenüber noch einmal besonders hervorgehoben, da gerade hier offensichtlich wird, wie viel potenzielle Arbeit für die Dienste, wir schon im Vorfeld abfangen. Für die Unterstützung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Botschaften und Konsulate vor Ort an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön.

Austragungsstädte

In Bezug auf die Unterstützung durch die Austragungsstädte sind insbesondere Lwiw und Gdansk/Danzig hervorzuheben, aber auch in Charkiw und in Warschau fanden wir gute Arbeitsbedingungen vor. In Danzig machte sich wohl am deutlichsten die professionelle Vorbereitung bemerkbar, die Polen auch der Thematik der Fanbetreuung zukommen ließ. Teilweise wurden hier neue Maßstäbe gesetzt. Noch bei keinem Turnier vorher war es beispielsweise gelungen, die Fanbotschaften so eng mit den Tourismusbehörden zusammen zu bringen wie in Polen. So wurde den Fanbotschaften zu jeder Zeit ein Überblick über die noch zur Verfügung stehenden freien Übernachtungsplätze in und um die Stadt zur Verfügung gestellt, was die Vermittlung für  Fans enorm vereinfachte.

In Lwiw war die Unterstützung zwar strukturell nicht so stark wie in Danzig, aber der große persönliche Einsatz von Mariya Chubata, der Verantwortlichen der Stadt Lwiw für die Gästebetreuung, kompensierte die wenigen örtlichen Defizite deutlich. Es war eine pure Freude, mit ihr zusammenzuarbeiten.

Das auch institutionell weiter gestiegene Ansehen der Arbeit der Fanbotschaften wird wohl am besten darüber illustriert, dass es in allen acht Austragungsorten für die Verantwortlichen selbstverständlich war, den Fanbotschaften zentrale Plätze in den Innenstädten zur Verfügung zu stellen. Während noch bei der Europameisterschaft 2008 einige Städte die Fanbotschaften in schwer zu findende Randgebiete verdrängten, war den Austragungsorten in Polen und der Ukraine die Bedeutung der Fanbetreuung offensichtlich und es somit eine Selbstverständlichkeit, uns angemessene Arbeitsbedingungen zur Verfügung zu stellen.

Austragungsländer Polen und Ukraine

In Bezug auf die Qualität der Vorbereitungen gab es deutliche Unterschiede zwischen Polen und der Ukraine. Während Polen auf einigen Feldern organisatorische Maßstäbe setzte, die weit über das Turnier hinausreichen werden, waren es in der Ukraine hauptsächlich die Bürger/innen, die das Turnier zu einem so großen Erfolg werden ließen. Es waren beispielhafte Aktivitäten, wie die schon erwähnte auf Einzelinitiativen zurückgehende „rooms for free“- Kampagne, die auf Seiten der europäischen Besucher/innen so begeistert aufgenommen wurden. In Bezug auf eine staatliche Unterstützung des Fanbetreuungsprogramms muss ernüchternd konstatiert werden, dass es diese fast gar nicht gegeben hat. So bewegten sich die örtlichen stationären Fanbotschaften, wenn sie nicht wie in Lwiw nachhaltig von der Kommune unterstützt wurden, oftmals in einem strukturellen Vakuum und lebten ausschließlich vom großen individuellen Engagement aus den Fanszenen. Die beispielhafte Unterstützung durch die Stadt Lwiw ist an dieser Stelle hervorzuheben. Die hervorragenden Aufenthaltsbedingungen in dieser schönen westukrainischen Stadt gehen zum großen Teil auf dieses lokale Engagement zurück.

In Polen hingegen war die Fanbetreuung von Anbeginn integraler Bestandteil der staatlichen Organisation der Europameisterschaft. Mit Dr. Dariusz Lapinski wurde schon früh ein Verantwortlicher zentral installiert, der uns über die lange Zeit als äußerst zuverlässiger Partner zur Verfügung stand. Ihm gelang es, alle Austragungsorte in Polen zu überzeugen, die Arbeit der Fanbotschaften in ihre lokalen Strukturen zu übernehmen und diese auch logistisch und finanziell zu unterstützen. Obwohl große Teile der polnischen Fanszene die Europameisterschaft in ihrem Land ablehnten, gelang es Lapinski an drei Austragungsorten verantwortungsvolle Menschen aus den lokalen Fanszenen in die Arbeit der Fanbotschaft zu integrieren. Bis auf die Auseinandersetzungen beim Spiel Polen gegen Russland, deren Hintergründe weit über den Fußball hinausreichen, blieben die im Vorfeld befürchteten Krawalle aus. Vielmehr haben Behörden, Medien und Politik feststellen können, dass es sich lohnt, Fußballfans in die Organisation einzubeziehen. Es bleibt zu hoffen, dass die begonnene Kommunikation und in Teilen auch Kooperationen zwischen Behörden und lokalen Fanszenen in den Austragungsorten weiter Bestand haben werden. Dazu beitragen werden sicher die von Lapinski initiierten und durch Kooperationen mit deutschen Fanprojekten unterstützten Fanprojekte in Gdansk, Wroclaw, Warschau und Gdynia.

Polizei

Die Strategie der Polizei in beiden Ländern basierte auf Zurückhaltung und Kommunikation. Polizeikräfte waren, wenn sie denn sichtbar waren, in normaler Uniform unterwegs, während die Bereitschaftspolizisten im Hintergrund gehalten wurden. Damit wurde in beiden Ländern auf eine seit vielen Turnieren erfolgreiche Strategie zurückgegriffen. Beschwerden über unangemessenes Verhalten der ukrainischen Polizei – Stichwort Korruption – wurden uns so gut wie nicht bekannt. Hier scheint der Druck durch die große und weltweite mediale Aufmerksamkeit zu einer angemessenen Polizeiarbeit beigetragen haben.

Wenn sich die positiven Erfahrungen in der Kommunikation mit Fußballfans, die auch die örtliche Polizei bei der Europameisterschaft gemacht hat, auf den jeweiligen Ligaalltag übertragen, dann hätten auch die der EURO so kritisch gegenüberstehenden lokalen Fanszenen einen Gewinn aus diesem Turnier gezogen. Uns erscheint dies eher in Polen möglich, zumal es dort eine langjährige Beratung der polnischen Polizei insbesondere durch erfahrene englische und deutsche Polizeikräfte gab.

Gerd Wagner in Lwiw bei einem Interview
Gerd Wagner in Lwiw bei einem Interview

Medien

An der Fanbotschaft erhielten wir eine Vielzahl von echauffierten Rückmeldungen über „die Medien“. „Ihr müsst endlich mal was gegen die Medien machen“ war der wohl am häufigsten uns gegenüber geäußerte Satz. Die Verärgerung über die Diskrepanz zwischen dem nahezu durchgängig von allen Verlagen und Sendern im Vorfeld publizierten Bild von der Ukraine und Polen und den vorgefundenen realen Verhältnissen war hierfür ausschlaggebend. Beispielhaft dafür stand der von der ARD präsentierte „polnische Hooligan“,, der in einem Auto sitzend vermummt davon sprach, dass man „die Deutschen überall im Land jagen und schlagen werde“.

Obwohl jetzt das sechste Turnier in Folge ohne größere Probleme in Bezug auf gewalttätige Ausschreitungen über die Bühne gegangen ist, werden uns auch im Vorfeld der WM 2014 in Brasilien und der EURO 2016 in Frankreich mit ziemlicher Sicherheit wieder die gleichen einseitigen Fragen nach den „gefährlichen Engländern, Polen oder Deutschen“ erreichen, als ob diese sechs Turniere gar nicht stattgefunden hätten. Gleichzeitig können wir aber auch konstatieren, dass die Ausnahmen auf journalistischer Seite, die sich kontinuierlich und seriös mit der Thematik befassen, zunehmen.

Sicherheit

Die Europameisterschaft 2012 war auch aus Perspektive der Sicherheitsorgane ein großer Erfolg. Für die Fanbetreuung ist zu konstatieren, dass die auf Zurückhaltung und Kommunikation basierende Einsatzstrategie die gastfreundlichen Verhältnisse in allen acht Austragungsorten erst ermöglicht hat. So sehr sich die Verantwortlichen in den Host Cities auch bemühten, gastfreundliche Verhältnisse in ihren Städten zu schaffen, hätte eine entsprechend repressiv agierende Polizei dies ganz schnell konterkarieren können, wenn sie wie in Belgien bei der Europameisterschaft 2000 waffenstrotzend, aggressiv und in großer Zahl das Bild in den Straßen dominiert hätte.

Fanzone Warschau

Rassismus/FARE

Die Zusammenarbeit mit der Organisation Football Against Racism in Europe (FARE) war ein Ärgernis. Sie fand nämlich nicht statt, weil sich FARE einer Zusammenarbeit entzog. Dies ist umso unverständlicher, weil sich FARE ebenso wie FSE aktiv gegen Rassismus und andere Diskriminierungsformen im Fußball engagiert und beide Organisationen über das Respect-Programm der UEFA gefördert werden und noch dazu auf dieser Ebene eine Zusammenarbeit vereinbart war. Ein Bestandteil des Respect-Diversity-Projektes von FARE bestand aus der Beobachtung der Spiele in Bezug auf rassistische Verhaltensweisen der jeweiligen Fanszenen. Genau an diesem Punkt war eine Kommunikation zwischen den FARE-Monitors und den mobilen Fanbotschaften vereinbart worden, die auch sehr sinnvoll gewesen wäre. Diese Kommunikation fand leider nicht statt, weil FARE den Kontakt zu nahezu allen Fanbotschaften verweigerte. Ebenso wurde der Kontakt zum DFB verweigert, was ebenfalls für Irritationen sorgte. Diese Irritation wurde auch von den Sicherheitsverantwortlichen der UEFA geteilt, die an den Spielorten für die Sicherheit in den Stadien zuständig waren, wie diese uns in den obligatorischen Meetings einen Tag vor den Spielen versicherten.

Die Berichte der FARE-Monitors waren oftmals die Grundlage für Strafen der UEFA gegen die Fußballverbände, wenn sich deren Fans ungebührlich verhielten. An dieser Stelle soll in keinster Weise die Notwendigkeit eines Monitorings in Abrede gestellt werden. Aus der Perspektive der KOS macht dies jedoch nur Sinn, wenn ein vertrauensvoller und transparenter Austausch stattfindet, auch um das Gesehene interpretieren und bewerten zu können. Diese Transparenz fehlte auf allen Ebenen. So wurden auch die Kriterien, wann ein Verhalten als ungebührlich, rassistisch oder nationalistisch eingestuft wird, nicht veröffentlicht, wie auch die Beobachter/innen von FARE aus der Anonymität agierten.

Fans im Stadion von Lwiw
Fans im Stadion von Lwiw

Ausblick

Die nationale und internationale Fanbetreuung bei der 14. Europameisterschaft in der Ukraine und Polen war wieder erfolgreich und hat teilweise neue Maßstäbe gesetzt. Letzteres hauptsächlich in Polen. Selten hat es bisher eine so frühzeitige Einbindung in die offiziellen Strukturen gegeben, die sowohl auf nationaler wie auch lokaler Ebene zuverlässig und nachhaltig unterstützt wurde. Als Gradmesser können die Standorte der stationären sowie der mobilen Fanbotschaften genommen werden. Beide sind auf zentrale Plätze in den jeweiligen Innenstädten angewiesen, um von möglichst allen Fans gefunden werden zu können. In der Regel „konkurrieren“ die Fanbotschaften mit kommerziellen Angeboten. Diese „Konkurrenz“ wurde in Polen erstmals zugunsten der Fanbotschaften entschieden, was sich letztendlich auch für die Städte auszahlte.

Selten waren die Notwendigkeit und der Nutzen einer Fanbetreuung durch stationäre und mobile Fanbotschaften so offensichtlich wie 2012 in Polen und, wie oben schon beschrieben, insbesondere in der Ukraine. Dies sollte allen Verantwortlichen auf nationaler, lokaler und fußballverbandlicher Ebene sehr deutlich geworden sein. Dieses umfangreiche Programm wurde auf internationaler Ebene nahezu komplett von der UEFA finanziert, einzig die Fanbotschaften Englands und unsere deutsche konnten auf Mittel aus nationalen Quellen zurückgreifen. Während die mobile Fanbotschaft aus England zu großen Teilen aus staatlichen Mitteln unterstützt wird, ist der DFB ist der einzige Fußballverband weltweit, der diese Arbeit finanziell fördert. Dies immerhin schon seit 1990.

Neben den reisenden Fußballfans, die natürlich an erster Stelle von der Fanbetreuung profitieren, ziehen aber unseres Erachtens auch die Fußballverbände wie die jeweiligen Regierungen großen Nutzen aus der Arbeit der Fanbotschaften. Immerhin reisen die vielen Bürger in Trikots des DFB unter großer medialer Aufmerksamkeit als „Botschafter“ des Fußballs wie auch der jeweiligen Länder zu den Turnieren. Nicht zuletzt der Erfolg dieses Turniers für das Image der beiden Austragungsländer, der an die WM 2006 in Deutschland erinnert, sollte dies nochmals deutlich gemacht haben.

Auch die strukturelle Einbeziehung der Fanbetreuung in die staatliche und fußballverbandliche Organisation der Turniere hat deutlich zugenommen, was aus unserer Perspektive nur richtig und ausdrücklich zu begrüßen ist. Dies zieht aber einen deutlich größeren Arbeitsaufwand nach sich. Vor dem Hintergrund unserer langjährigen Erfahrungen gesprochen muss dieser Bereich der Fanbetreuung im Ausland als ein überdauerndes ganzjähriges Arbeitsfeld anerkannt werden und entsprechend vom Fußballverband wie auch der nationalen Politik mit angemessenen Finanzmitteln ausgestattet werden. Ein positiver Nebeneffekt einer solchen Struktur wären die größeren Möglichkeiten, reisende deutsche Fans auch beispielsweise bei Qualifikationsspielen kontinuierlich zu unterstützen und somit regelmäßig positiven Einfluss auf das Verhalten deutscher Fans im Ausland zu haben.

Die KOS als seit Anbeginn verantwortliche Organisation für die Fanbetreuung bei internationalen Turnieren „erledigte“ diese Maßnahmen bisher immer zusätzlich zu ihren nationalen Aufgaben, die ja auch nicht geringer geworden sind. Daher ist an dieser Stelle nüchtern zu konstatieren: Unter den gegebenen Rahmenbedingungen ist die KOS nicht in der Lage, eine wie auch immer geartete Fanbetreuung bei den nächsten internationalen Turnieren zu organisieren.

Gerade mit Blick auf die Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien wäre deswegen eine möglichst schnelle Entscheidung notwendig, ob es eine Fanbetreuung in gewohnter Qualität für die reisenden Fans der deutschen Nationalelf geben soll.

HELMUT in Lwiw

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