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11. Feb 2010

Porträts des KOS-Teams: Gerd Wagner

Gerd Wagner

In loser Folge werden wir in den kommenden Monaten die Mitarbeiter/innen der KOS in kleinen Porträts genauer vorstellen, damit die Namen aus E-Mails und Internet oder die Stimmen am Telefon auch ein Gesicht bekommen. Dabei fangen wir heute am Ende an, also mit dem Neuzugang Gerd Wagner, der seit dem 1. Januar 2010 (wieder) bei der KOS tätig ist.

Das Leben vor der KOS

Vor der KOS ist bei Gerd nach der KOS, denn er war schon zwischen 2004 und 2006 als Referent bei der Koordinationsstelle Fanprojekte beschäftigt und damals in erster Linie mit dem Fan- und Besucherbetreuungsprogramm zur WM 2006 betraut. Zwischen 2007 und 2009 leitete Gerd das Projekt am Ball bleiben – Fußball gegen Rassismus und Diskriminierung www.amballbleiben.org. Er baute dort ein großes Netzwerk von Vereinen, Verbänden und Initiativen auf, unterstützte und organisierte zahlreiche Veranstaltungen und Workshops und gab u.a. gemeinsam mit der KOS auch die Broschüre „11Fragen nach 90 Minuten“ mit Handlungsempfehlungen gegen Rassismus und Diskriminierung speziell für den Amateurfußball heraus.

Auf früheren beruflichen Stationen sammelte Gerd breite Erfahrungen in den Bereichen Sport, Prävention und Kampagnenmanagement: Als Referent beim Deutschen Sportbund und während seiner langjährigen Tätigkeit für die von ihm mitgeleitete Agentur „Connect“, wo er u.a. Kampagnen zur Sucht- und Gewaltprävention entwickelte. Die Kombination Sport und Soziales begleitet ihn sogar schon länger: Er absolvierte ein Lehramtsstudium mit den Fächern Sport und Sozialkunde samt Referendariat und 2. Staatsexamen an der Philipps-Universität Marburg.

Und sonst so?

Nicht weiter erstaunlich also, dass Sport auch neben der Arbeit für Gerd eine Rolle spielt. Zum Beispiel als Trainer der D-Jugend vom SC Steinberg, wo auch sein Sohn mitspielt. Und noch ein weiteres Fußballteam wird von Gerd angeleitet, nämlich die „BALLerinas“, das Frauenbetriebsteam des DOSB: „Auf einmal standen fünf Frauen bei mir im Büro und wollten, dass ich sie trainiere.“ Gesagt, getan, seit zwei Jahren betreut Gerd – übrigens gemeinsam mit Kollege Michael Gabriel und einem weiteren Arbeitskollegen – die „BALLerinas“ und begleitet sie zu Spielen gegen andere Frankfurter Betriebssportmannschaften. Wenn zu viel Schnee auf dem Rasen liegt, um Fußball zu spielen, ist das für Gerd auch kein Problem. Im Winter ist er samt Familie regelmäßig zum Skifahren unterwegs oder bereitet sich für einen Marathonlauf vor.

Privates

Gerd wohnt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern, einer 15 Jahre alten Tochter und einem 11-jährigen Sohn in Dietzenbach und durfte im vergangenen Jahr seinen 50. Geburtstag feiern.

Fußballherz

Dafür müssen wir – natürlich – eine Reise in die Kindheit machen. Geboren wurde Gerd in Ahnsen im Landkreis Schaumburg-Lippe, aufgewachsen ist er in Hannover und darum begann das Fußballherz schon früh für Hannover 96 zu schlagen „Damals spielten sie noch im Eilenriede-Stadion, da war ich dann mit meinem Vater und später natürlich auch alleine und mit Freunden. Da habe ich von 1. Liga bis Regionalliga und zurück schon alles mitbekommen.“

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