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27. Mai 2010

Fanfinale in Berlin – fast ein Jubiläum

Die Gewinnerinnen HSV
Die Gewinnerinnen vom HSV

Der Klassiker im Mai: das Fanturnier der Fanprojekte, das traditionell in Berlin und am Wochenende der DFB-Pokalfinals ausgetragen wird. Die Veranstaltung fand auch dieses Jahr unter der bewährten Regie des Fanprojekts Berlin statt, das seine Kontakte zum Wettergott jedoch noch verbessern kann. Für die angereisten Fans und FanbetreuerInnen war es dennoch ein gelungenes Wochenende und Sonnenschein gibt es dann zum 20-jährigen Jubiläum.

Die Pokale
Die Pokale

Im 19. Jahr des Fanfinales trafen sich 7 Mädchen- und 14 Jungen-Teams der Fanprojekte in der Berliner Jungfernheide im Stadtteil Charlottenburg, um gemeinsam Fußball zu spielen und zu feiern. Die verglichen mit früheren Jahren relativ geringe Anmeldezahl hatte unterschiedliche Ursachen. Zum einen stand zunächst kein Kartenkontingent für das DFB-Pokalfinale im Olympiastadion zur Verfügung. Ein unerwarteter Engpass, den es so bisher noch nicht gegeben hatte. Nach kurzen Überlegungen, das Fanfinale ausfallen zu lassen, wurde aber doch die Entscheidung getroffen, diese Traditionsveranstaltung, die allen Beteiligten ans Herz gewachsen ist, durchzuführen und in andere Aktivitäten einzubetten.

Wie so oft kommt es jedoch manchmal anders als gedacht, in diesem Fall gab es eine sehr positive Wendung: Zwei Wochen vor dem Finale stellte der DFB noch 200 Karten zur Verfügung, und so konnten die Teilnehmer des Fanfinales, die das Spiel um den DFB-Pokal live erleben wollten, also doch noch ins Olympiastadion gehen. Das sorgte natürlich für große Freude!

Weitere Gründe für die überschaubare Teilnehmerzahl bei der Veranstaltung an diesem Wochenende in der Jungfernheide lagen im Terminkalender: Es waren verschiedene Relegationsspiele und das Finale des Sachsenpokals 2010 angesetzt und so konnten aus nachvollziehbaren Gründen einige Fanprojekte mit ihren Teams nicht nach Berlin reisen.

Norddeutsche Siege bei nordischen Temperaturen

Elfmeter schießen, Jungs Finale
Elfmeter schießen, Jungs Finale

Die Anreise der meisten Teams fand am Donnerstag, bei kühlem Wetter, statt. Aber die Jungs und Mädels nahmen es gelassen. Eine kleine Tour durch die Großraumzelte sorgte für die nötige Bewegung und nächtliches „Aufwärmen“ für die sportliche Veranstaltung am nächsten Tag. Das blieb nicht ohne pädagogische Kollateralschaden: Für einige FanprojektkollegInnen reduzierte sich die Schlafdauer erheblich und lag irgendwie zwischen 45 Minuten und 2,5 Stunden. Trotz Temperaturen zum Zähneklappern und obwohl ein Team kurzfristig abgesagt hatte und somit der Tournierplan umgestellt werden musste, startete das Turnier am Freitag pünktlich und entspannt. Die bewährte Turnierleitung des Fanprojekts Berlin managte das Ganze gewohnt souverän. Daran hatte auch der immer charmante Praktikant Henning großen Anteil.

Sportlich räumte der Norden ab: Bei den Mädchen gewann in diesem Jahr das Team aus Bremen, das sich im Finale gegen die Hamburgerinnen durchsetzen konnten. Bei den Jungen gewann das Team aus Hamburg und die Hannoveraner landeten auf Platz 2. Die Pokale an die Siegerinnen und Sieger wurden vom DFB-Fanbeauftragten Gerald von Gorrissen überreicht. Die Fairnesspokale gingen an das Jungenteam aus Mainz und das Mädchenteam aus Leverkusen. Überreicht wurden diese durch den Arbeiter-Samariter-Bund Berlin und die Berliner Polizei. Beide Institutionen hatten wie schon in den Jahren zuvor die Pokale gestiftet. Auch die herausragenden TorschützInnen sollen nicht ungenannt bleiben – Königin wurde Jenny Wolf vom HSV und König wurde Chamberlain Mosafo aus Babelsberg.

Klasse war, dass das Fanprojekt Berlin 40 Karten zum günstigen Preis für die Abendveranstaltung „Saisonrückblick“ im Admiralspalast von und mit den Machern der Zeitschrift 11Freunde organisiert hatte. Ein schöner und amüsanter Abschluss im Warmen! Nicht nur deswegen ein Riesenlob an das Fanprojekt Berlin für eine super Organisation.

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